"Homeoffice mit Hund"

Hier zeigen wir euch in Regelmäßigen Abständen wie ihr eure Hunde Sinnvoll zu Hause beschäftigen könnt und gleichzeitig  das Training aufbaut. :-)

Clickertraining mit dem Hund

 

Im „Homeoffice“

 

Eine der wichtigsten Regeln im Hundetraining und der Hundeerziehung ist die zeitnahe Belohnung, nachdem der Hund ein Kommando korrekt ausgeführt hat. Dies ist so wichtig, da der Hund den Ansatz eines erwünschten Verhaltens lediglich in Sekundenbruchteile zeigt. Um im richtigen Moment das gewünschte Verhalten bestätigen zu können, bedient man sich eines Hilfsmittels, dem sogenannten Clicker. Ein Clicker gibt ein immer gleich klingendes Geräusch ab, das dem Hund signalisieren soll: „Fein, gleich kommt deine Belohnung!“

Konditionierung des Hundes

Um dem Hund zu erklären, dass das Click-Geräusch bedeutet, dass er etwas richtiggemacht hat und er gleich ein Leckerli erhalten wird, nimmt man den Hund (und jede Menge Hundefutter) zu sich und füttert nach jedem Click sofort einen Brocken. Dies wiederholt man viele Male.

Um zu testen, ob die Konditionierung bereits erfolgreich war, clickt man in einem Moment wo der Hund anderweitig beschäftigt ist und beobachtet, was passiert: Ignoriert er das Geräusch, muss man mit der Konditionierung weiter fortfahren. Dreht der Hund aber den Kopf Richtung Besitzer und läuft auf ihn zu, um sein Hundefutter abzuholen, ist der Clicker erfolgreich konditioniert und es kann mit dem eigentlichen Training gestartet werden.

Erste Erfolge beim Clickertraining

Wenn der Hund einen besonders bedeutenden Schritt beim Training gemacht hat, gibt man nach dem Click nicht nur wie üblich einen, sondern mehrere Brocken des Hundefutters. Der Hund wird dann das belohnte Verhalten besonders gerne wieder zeigen. Solche Erfolge sollte man aber nur einmal mit einem Jackpot bestätigen. Ansonsten verliert der Jackpot an Attraktivität.

Länge der Übungen

 

Das Hundetraining soll beiden Seiten immer Freude bereiten und nie unter Druck geschehen. Das Training ist für den Hund, besonders zu Beginn, sehr anstrengend. Daher sollten lieber mehrere kleine Trainingseinheiten mit längeren Pausen eingeplant werden, in denen sich der Hund ausruhen kann. Das gilt vor allem fürs Welpentraining. Daher sollte der Hund während des Trainings stetig beobachtet werden. Wird er müde oder zeigt Stresssymptome wie z.B. Gähnen, sollten das Training beendet werden. 


Spürhund im „Homoffice“

Hier zeigen wir, wie das Spielzeug eines angehenden Spürhundes einfach und schnell hergestellt wird.

In diesem Fall haben wir eine Beißwurst gewählt, da sie unserem Hund am besten gefällt.

Bei dem gewählten Spürstoff haben wir uns für Tabak entschieden, da dies ein legaler Duftstoff ist, mit dem wir arbeiten dürfen.

Außerdem hat Tabak den Vorteil, dass er aufgrund seines starken Geruchs gerade zu Anfang für angehende Spürhunde sehr gut geeignet ist.

Wir haben hierbei die Beißwurst aufgetrennt, etwas Tabak - Wahlweise in einem Teebeutel -  hinein gegeben und dann wieder zu genäht.

So haben wir das ideale Spielzeug für unseren Hund mit dem er gleichzeitig auch auf die Erkennung des intensiven Tabakgeruchs trainiert wird.

Später verstecken wir diese Beißwurst dann, damit unsere angehenden Spürhunde nach dem Tabak-Duftstoft lernen zu suchen.

Wie man sieht, ist das alles unkompliziert auch im Home Office machbar und für Hund und Mensch eine spielerische Abwechslung zum Alltag 😉